Leitungstiefbau im Spülbohrverfahren

Grabenloser Leitungstiefbau im Spülbohrverfahren

Zusammen mit unseren kompetenten Partnern übernehmen wir für Sie die Verlegung von Leitungen in grabenloser Leitungstiefbau-Technik. Im Spülbohrverfahren können Trassenlängen von bis zu 250 Meter realisiert werden und es ist nur jeweils eine Arbeitsgrube am Anfang und am Ende der Leitungsstrecke erforderlich. Größere Trassenlängen können ebenfalls erstellt werden. Hierzu wird die Gesamtstrecke lediglich in einzelne Teilstücke aufgeteilt. Die Oberflächen von Feldern, Wiesen, Parks, Gärten, Gehwegen oder Straßen bleiben mit dieser Arbeitstechnik weitestgehend unberührt.

Nach Aushub der Startgrube mit dem Bagger wird das Bohrgerät an dieser aufgestellt und verankert. An der Oberfläche wird die Bohrung begonnen und die Startgrube mit dem steuer- und rotierbaren Spülbohrkopf durchfahren. Der Spülbohrkopf selbst kann auf den Punkt genau geortet werden, was eine exakte Steuerung durch unseren Mitarbeiter von der Maschine aus ermöglicht.
Sämtliche Bodenklassen, vom lockeren Oberboden bis hin zu schwer lösbarem Fels (Bodenklassen 1-7), können abgetragen werden. Durch Spülung am Bohrgestänge entlang wird der Aushub über die Startgrube ausgetragen.

Nach Erreichen der Zielgrube wird der Bohrkopf gegen einen Aufweitkopf getauscht. Mit diesem wird die Bohrung entweder erweitert oder direkt an diesem einzuziehenden Leitungen angehängt und eingebracht. Der Einzug der Leitungen erfolgt hierbei, von der Zielgrube ausgehend, zur Startgrube hin.

Leitungstiefbau - Spülbohrverfahren

Technische Daten:

  • Produktrohre: GGG, PE, PE-HD, PE-Xa bis DN 400
  • Bodenklassen: 1 - 7
  • Vortriebslänge: bis 250 Meter
  • Vortriebsleistungen Lockergestein: 12 - 20 Meter/Stunde